Die ersten Tage im neuen Land

 

Hallo zusammen,

 

 

ich hab meine ersten Tage in der Schweiz verbracht. Ich hab nicht wirklich gut geschlafen aber das wird sich bestimmt noch bessern. Ansonsten kann ich gar nicht so viel berichten da es beim Grenzübertritt (welch großartiger Moment das doch war) schon dunkel war. Außer der etwas höheren Tunnelanzahl und der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 km/h war alles wie in Deutschland, halt ziemlich dunkel.

 

Ah zu meiner Kemenate, sie ist ca. 20m² groß mit kleiner Kochnische und Bad, platztechnisch ist das jetzt sicher nicht der Brüller aber es reicht vorerst.

 

 

 

Heute Morgen bin ich dann mal losgezogen um mich hier anzumelden und ich hab tatsächlich herausbekommen wie hier die „zentralen Parkuhren“ funktionieren. Parkplatznummer merken, am Erfassungsgerät eingeben und Geld einwerfen. Man bekommt aber kein Zettelchen um es „sichtbar im Fahrzeug“ anzubringen sondern tippt eben nur da sein Nümmerchen ein und bezahlt. Bei meinem ersten Schweizbesuch hatte ich das nicht so ganz verstanden aber auch ich lerne dazu.

Dann hab ich mich heute in der Kantonshauptstadt im Parkhaus verlaufen. Ich hab mir munter meine Parkplatznummer
gemerkt (es war die 81), eingetippt und bezahlt etc… als ich dann wieder in dem Parkhaus angekommen war musste ich dummerweise feststellen, dass das dort mehrere Parkhäuser in einem waren. Da hatten also die verschiedenen Supermärkte Ihre eigenen Bereiche mit Ihren eigenen Parkplatznümmerchen und die Nummer 81 gabs dummerweise mehrfach. Auf meinem ganz stolz gemerkten Parkplatznümmerchen stand ein anderes Auto. Also bin ich recht ratlos durch dieses riesige Parkhaus getigert und hab mein Auto gesucht.

 

Was gabs denn sonst noch? Ich hab mich hier auf der Gemeinde angemeldet, hab mich krankenversichert, hab mir eine Prepaid-Karte für mein Handy gekauft (Swisscom) achja und ich hab ein Schweizer Bankkonto eröffnet :o) ( über reichlich Zahlungseingänge freue ich mich natürlich sehr). Fast hab ich es vergessen, ich war bei Aldi-Suisse. Im Prinzip ist das wie in Deutschland (wenn man reinkommt steht links Nutoka). Aber eben auch nur im Prinzip, das Sortiment ist eben doch ein „wenig“ anders. Es gibt zum Beispiel nicht wirklich viele Fertiggerichte in Konserven ( nach mehrmaligem durchwandern der Aldi-Filliale hab ich nur Ravioli und Rösti in der Dose gefunden :o( Ich und meine Peristaltik vermissen jetzt schon den Texas-Bohneneintopf). Fleischwaren sind relativ teuer (Schnitzel, fertig paniert, TK, 750g umgerechnet 10,– €) Andere Sachen sind wiederrum ähnlich vom Preisgefüge. Gott sei Dank hab ich ein wenig körperliche Reserven mitgebracht, ich werde also die nächsten Wochen sicher nicht verhungern. Manche Dinge heissen hier auch anders, Geflügelwurst besteht hier z.B. aus Trutenfleisch (ich hoffe die meinen damit den Truthahn) und Pouletfleisch (könnte in Richtung Huhn oder Poularde gehen). Da ich aber nicht genau weiss was da drin ist gebe ich mich der Geflügelillussion hin und will vorerst auch gar nicht wissen was Truten und Poulets sind. Dann hab ich in einem Coop-Markt eine Cola gesucht und glaubte auch so etwas gefunden zu haben, das ganze nannte sich Rivella (oder so ähnlich) und war ein Coffeinhaltiges Erfrischungsgetränk mit irgenwelchen !!!Milchextrakten!!! Ich hab dann doch lieber zu dem altbekannten Gebräu vom Weihnachtsmann gegriffen.,

 

Die Spritpreise liegen hier bei umgerechnet 1,20€ pro Liter SuperPlus. Da macht Autofahren wieder Spaß.

 

So ich geh jetzt gleich mal ins Bett damit ich morgen ausgeruht neue kuriose Dinge entdecken kann.

 

Bis dann

 

Sven aka Winny

PS: Morgen hab ich meinen ersten Arbeitstag.

 

~ von paramedic78 - September 30, 2008.

2 Antworten to “Die ersten Tage im neuen Land”

  1. hi winny,

    schön das du angekommen bist. Hört sich ja alles ziemlich lustig an.
    Wo genau bist du denn in der schweiz?

    lg
    Sven

  2. Hase halt die ohren steif und pass auf dich auf! Du machst das schon 😉

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