mal so mal so…..

Ola,

hab jetzt zweimal Nachtdienst hintereinander gehabt. Und es hat mal wieder gezeigt, dass die Nächte nicht unterschiedlicher ausfallen können.

Nacht 1:

Es ging um 20:00 Uhr los und endete vorerst um 1:00 Uhr und ging dann um 4:00 Uhr weiter.

Zeimal NAW wegen nix, da hätte man auch mit nem Taxi hinfaren können.

Einmal RTW chirurgisch, einmal RTW C2 ohne Kotzen!

Man trifft ja des Nächtens Menschen unterschiedlichster Coleur. Da gibts den Pflegefall dem es seit einer Woche nicht gut geht (aber auch nicht lebensbedrohlich schlecht) und der ins Krankenhaus soll und die Angehörigen alarmieren mal munter alles was 4 Räder hat und nicht bei 3 auf den Bäumen ist, frei nach dem Motto „Kostet ja nix!“.

Dann den Arbeitnehmer der sich das Sprunggelenk bricht und eigentlich gar nicht ins Krankenhaus will, nur nicht zu viel Aufwand für mich und es geht doch, ist doch alles halb so schlimm. Der hatte sich das Sprunggelenk tatsächlich gebrochen und war echt pflegeleicht.

Als nächstes trifft man dann den jungen Schnösel, Mitte 20, mit akutem Nichts ohne Erbrechen. Der lässt sich dann wegen ein bißchen (wirklich nur ein bißchen) Bauchweh mal wieder das komplette Programm schicken, diskutiert dann noch mit dem Notarzt über dessen diagnostische Fähigkeiten rum und möchte natürlich nicht in das nächstgelegene Krankenhaus sondern in das Haus mit den „besten Ärzten“. Kurze Antwort nachts um 24:00 Uhr „Bis Berlin fahren wir jetzt aber nicht!!!!!“. Ich hab selten einen so unsympathischen Menschen getroffen. Er wollte dann auch noch zum Auto getragen werden, mosert über den Komfort im Auto rum und die Fahrtstrecke ist natürlich auch nicht richtig. Als Krönung wollte er dann im Krankenhaus einen Katheter gelegt bekommen weil er pinkeln müsse und nicht aufs Klo gehen könne. Wenns nach mir gegangen wäre dann hätten wir dem Jüngelchen einen Katheter gelegt, aber es ging ja nicht nach mir :o(

Als letztes kam dann um 4:00 Uhr noch unsere C2-Maus die sich bei ner Kirmes rotzevoll unter ein Auto zum Schlafen gelegt hatte. Die Kleine war dann doch nicht soooooo klein, eher etwas speckig und es war gar nicht so einfach sie aus ihrem provisorischen Schlafgemach herauszuholen. Naja sie hat von dem ganzen Trara natürlich nix mitbekommen weil sie sich mal schön mit Bier, Schnaps und Wein in eine andere Dimension gebeamt hatte. Dann hiess es einmal Intensiv zur Überwachung, ohne Personalien etc… die hatte nämlich nix dabei. Am nächsten Tag hat sie dann fluchtartig das Krankenhaus verlassen (Nachts hatte sie da dann wohl ein kleines bisschen rumrandalliert), „leider“ nur unter Angabe des Namens Geburtsdatums und der Adresse, einen Kostenträger wollte sie wohl nicht preisgeben. Jetzt kriegt sie mal schön ne Rechnung nach Hause geschickt. RTW-Einsatz nachts + Nacht auf Intensiv = Viel Geld

 

Nacht 2:

Nullrunde!!! :o)

 

Bis demnächst

 

Sven aka Winny

~ von paramedic78 - August 11, 2008.

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